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Freitag, 20. Dezember 2013

Kasse


Wie gut, daß ich erwachsen bin! Erwachsene dürfen die Augenstärke beim Optiker kontrollieren lassen. Die sind sehr professionell und machen ihre Sache gut. Kinder dürfen das nicht, die MÜSSEN in die Seh-Schulen und benötigen ein Rezept für die Optiker. In den Seh-Schulen beim Augenarzt (nee, die Augenstärke wird nicht mehr vom Arzt bestimmt, das machen Helfer in den Seh-Schulen) wird sich oft vermessen. Das habe ich schon erlebt und etliche meiner Bekannten. Deshalb gehe ich nur noch zum Optiker, wenn ich neue Gläser brauche.

Meine beiden Kinder hatten mich nach den Sommerferien gebeten, einen Termin beim Augenarzt zu vereinbaren, weil beide meinten, daß sich Ihre Augen verändert hätten. Anfang September rief ich dort an. Der früheste Termin, den ich bekommen konnte, war der 17.12., das ist der letzte Schultag in Hamburg vor Weihnachten. Ups! Dumm eigentlich, denn beide konnten nicht mehr richtig gucken. Aber es war nichts zu machen.

Endlich kam dieser Termin. Leider ist mein älterer Sohn krank geworden, er lag mit Fieber im Bett. Als ich dies beim Arzt ankündigte und um einen neuen Termin bat, wurde der März anvisiert. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Als ich fragte, ob mein Sohn nicht spontan einspringen könnte, wenn ein Termin abgesagt würde, erhielt ich eine pampige Antwort. Auch Arzt Nr. 2 hat vierteljährliche Wartefristen. Durch Glück hatte ich von der Absage eines anderen Patienten mitbekommen, so daß er jetzt doch am 7.1. - allerdings während der Schulzeit - einspringen darf. 

Na ja, wir sind Kassenpatienten. Menschen zweiter Klasse. Und das in der Großstadt Hamburg, wo die Ärztedichte doch erheblich besser sein dürfte, als in Flächenstaaten. Mein Kleiner bekommt heute übrigens eine Lesebrille, dann dürften auch die Kopfschmerzen nachlassen. Die hätte er das letzte Vierteljahr gern vermieden.


Dienstag, 12. November 2013

Putzt Ihr Eure Mülltonnen?

Vor ca. einer halben Stunde hat meine Nachbarin bei uns geklingelt und sehr höflich drum gebeten, daß wir doch die Meerschweinchenstreu, die hier täglich anfällt, bitte in eine fest verschließbare Plastiktüte (!!!) einfüllen und nicht lose in der Mülltonne entsorgen. Aha? Ja, es ist nämlich so, daß sie in ihrer Mülltonne immer nach der Müllabfuhr Streu vorfindet. Die kommt von unserer Tonne ins Müllauto und von dort wirbelt es dann in ihre zurück. Ach, so ist das. Und weil sie ihre Mülltonne regelmäßig von innen putzt, ist das natürlich sehr unfein von uns und wäre ja sehr einfach zu vermeiden, wenn man täglich (!) eine Plastiktüte dafür benutzt. 

Au weia, dann hat auch noch mein Sohn, der für die Reinigung des Meerschweinchenkäfigs zuständig ist, heute Abend im Dunkeln die Tonnen verwechselt und in ihre geleert. Die stehen alle an der Straße, weil morgen die Müllabfuhr kommt. Könnt Ihr Euch vorstellen, was für eine Arbeit das für die Frau ist? Die ganzen einzelnen Streuteile wieder aus der Tonne zu pulen? 

Ganz am Anfang, als wir neu hier wohnten, hatte ich tatsächlich einmal die Tonnen verwechselt (die sehen doch alle gleich aus, dachte ich in meiner Naivität) und ihre Tonne in unsere Müllbox gestellt. Was da los war!!!! Danach hat unser Nachbar unsere Tonne beschriftet, jetzt passiert das nicht mehr.

Possen aus der Provinz (obwohl ich glaube, im Dorf gibt's so was nicht, oder?). Zur Erklärung: wir wohnen in einer Reihenhaussiedlung in der Hamburger Peripherie.


Donnerstag, 4. April 2013

Osterausflug in Hamburg

Blauer Himmel, Sonne satt, kalt. Den ganzen Tag Licht tanken. Zuerst ging es in den Museumshafen Övelgönne/Anleger Neumühlen.









Auf der einen Elbseite Container-Umschlag und Werften, geschäftiges Treiben auch am Feiertag, denn Liegeplätze kosten viel Geld.







Auf der anderen Seite Elbstrand, Museumshafen und viele, viele Ausflügler.














Mit der Fähre erst nach Finkenwerde rüber, dann über Neumühlen zu den Landungsbrücken. Eisige Kälte im Fahrtwind, aber wer hat schon Lust unter Deck zu gehen, wenn die Sonne so schön scheint???









Ein Schwimmkran wird auf der Elbe transportiert






Viele Neubauten entlang des Ufers




Und Kreuzfahrtschiffe - so groß wie Hochhäuser







Hier eins im Trockendock







Die Hamburg-Silhouette mit ihren Kirchtürmen





Die Fischauktionshalle steht bei Hochwasser auch gern mal mitten im Fluß :)








An den Landungsbrücken für eine Station umsteigen, denn wir wollten noch weiter zur "Hafen-City", dort kannte mein Vater eine gute Stelle für Kaffee und Kuchen abseits der Menschenströme.








Und das "Lieblingsgebäude" der Hamburger










Endlich wieder festen Boden unter den Füßen und die Aussicht auf einen warmen Kaffee (plus anschließendem leckeren Kakao mit gaaaanz viel Sahne) in der Hafen-City








Hier im Hintergrund Teile der Speicherstadt und die eingerüstete St. Nikolai




Abschließend wollten wir und die neue U4 mit ihren zwei Stationen angucken. Beide von Baustellen umgeben. Die letzte Station wird nur am Wochenende für die Touristen angefahren, damit sie was zu gucken haben. Eine wunderbare Aussicht auf tiefe Löcher, so weit das Auge reicht. Die Investoren sind abgesprungen, wegen der Finanzkrise - so weit ich weiß.




Karg und kalt, ganz ohne Leben - aber das kommt ja vielleicht noch




Station Nr. 2: interessante Idee, hier wechselt die Farbe der Lichter von rot, gelb, grün, blau, lila bis zu rosa




Damit war unser Ausflug beendet. Bis zum nächsten Mal!



Montag, 18. März 2013

Au weia!

Hier ist wieder alles weiß, ganz viel Neuschnee kam über Nacht! Ich mußte eben erst einmal das Velux-Fenster von einer dicken Schneeschicht befreien, damit ich überhaupt was sehen kann in meinem Dachstübchen.




Hoffentlich sind meine Jungs gut zur Schule gekommen. Heute war ihr erster Schultag nach 2 Wochen Ferien und der Große ist tatsächlich mit dem Fahrrad gefahren. Zu Fuß würde er bestimmt 45 Minuten gehen müssen, dazu hatte er keine Lust. Na ja, ob das schneller ging....?

Dienstag, 12. März 2013

Ein herrlicher Tag....

Es war einfach herrlich! Einen Tag und eine Nacht hat es hier geschneit - der erste richtige Schnee diesen Winter. Schon gestern haben wir einen langen Schneespaziergang gemacht, wir sahen aus wie die Schneemänner, denn es hatte ununterbrochen geschneit. Und heute morgen DIE Überraschung! Die Sonne strahlte durch die Fenster und ich sah einen richtig blauen Himmel. Nach der langen Dunkelheit gleißte das Licht nur so. Guckt mal, wie hoch der Schnee hier liegt!




Einfach toll, oder? Der Blick aus meinem Dachfenster:




Und von der anderen Seite:













Doch dann mußte ich zum Zahnarzt! So kann's kommen :(


Dienstag, 20. November 2012

Baumhaus

Ca. 10 Kinder aus unserer Siedlung hatten einen ganzen Tag lang an einem Baumhaus gebaut. Ein Nachbar hat Bretter gespendet, ein Kind kam mit einer Leiter, damit auch Kinder hoch kommen, die das mit dem Klettern nicht so hinkriegen, von uns kamen Nägel, Hämmer und Säge. Die haben sich echt Mühe gegeben, haben endlich alle zusammen gespielt und bis weit in die Dunkelheit hinein gebaut. Alter: 5-9 Jahre. Stolz wie Bolle, als die ersten Bretter fest waren, leuchtende Kinderaugen.

Am nächsten Tag wurde das Bauen von einem Nachbarn verboten. Heute nun sind alle Bretter abmontiert worden. Ich hätte fast geweint. Sollen die Kinder lieber am Bahnhof rumgammeln oder auf dumme Gedanken kommen? Das ist doch alles harmlos. Warum läßt man ihnen die Freude nicht? Es hat auch alle zusammen geschweißt - Jungs und Mädchen, Groß und Klein.

Dazu paßt, daß JEDEN Sommer unsere Stockrosen vor dem Haus abgebrochen werden, wenn sie kurz vor der Blüte sind. Jedes Jahr wieder. Da kann man die Uhr nach stellen. Auch werden Stöcker in unser Beet gelegt und Löwenzahn auf die Fußmatte. Eigentlich will ich hier weg. Aber es gibt im Moment keine Alternative, denn die Kinder haben hier ihre Freunde und fühlen sich in den Schulen wohl.

Und es gibt ja auch nette Leute hier in der Reihenhaussiedlung.

Sonntag, 12. Februar 2012

Und wieder ein Eisausflug

Nein, auf das Alstervergnügen hatten wir keine Lust: zu voll, tausende von Menschen, verstopfte Straßen, weil alle meinen, das Auto benutzen zu müssen, obwohl die Innenstadt und mit Bus und Bahn bestens zu erreichen ist.
Wir haben uns für den Großensee entschieden, der nicht weit von uns entfernt ist. Deutlich der Unterschied: letzte Woche knackige Kälte und herrlicher Sonnenschein an der Elbe, dieses Wochenende, obwohl zur Mittagszeit unterwegs, fast diesiges, dämmerhaftes Licht. Bestimmt 10°C wärmer, aber aufgrund des Windes und mangels Sonnenschein gefühlt kälter, als letzte Woche. Aber wir waren ja in Bewegung! Und das Schlittschuhlaufen ging prima.

Hier ist im Sommer die Badeanstalt am See:





Und auch hier konnte, wer wollte, mit Glühwein, Punsch, Erbsensuppe oder heißen Waffeln versorgt werden. Zwei Kinder fuhren sogar auf Schlittschuhen und Versorgungsschlitten über das Eis zu ihren potentiellen Kunden.




Den Schwänen blieb ein kleines Eisloch in der Mitte des Sees. Zwei Kite-Surfer hatten ihren Schirm zweckentfremdet, um sich ohne viel Energieaufwand über das Eis ziehen zu lassen. Auch gut!


Und warum das Baby zu Hause lassen, wo Mama mit dem Kinderwagen auf Schlittschuhen so herrlich über das Eis brausen kann? Sicher ein unvergeßlicher Ausflug, von dem später erzählt werden wird.


Auch Euch wünsche ich ein schönes Eisvergnügen! Eure Christiane

Montag, 6. Februar 2012

Sonne satt

Nachdem wir in Norddeutschland ca. 7 Wochen Dauerregen und Dunkelheit überstanden haben, empfinde ich die Sonne als Muntermacher, Gute-Laune-Bringer, Jungbrunnen und einfach nur schön. Alles ist so hell und licht und die Tage werden deutlich länger. Ein langer Spaziergang führte uns am Sonntag in das kleine Städtchen Lauenburg an der Elbe (Schleswig-Holstein), ca. 45 Minuten Autofahrt von unserem Zuhause entfernt. Warm eingepackt und mit 4 gut gelaunten Kindern an Bord, haben wir den Tag sehr genossen und Sonne und Licht getankt.

Ein Teil der Stadt und das Schloß liegt erhöht auf einem Geestsporn, große Teile der Altstadt direkt an der Elbe. Die Häuser werden regelmäßig überflutet.






 Ein Blick über die Elbe zur Brücke, die eine Verbindung in die alte Salzstadt Lüneburg herstellt.





Hier könnt Ihr sehen, wie nah der Fluß den Häusern kommt!



Weil wir direkt vor Einsetzen des Frosts sehr starken und lang andauernden Regen hatten, führte die Elbe Hochwasser, so daß der Spazierweg überschwemmt war. Der gesamte Weg war nun mit einem bestimmt 10cm hohen Eispanzer bedeckt - was für ein Spaß für Jung und Alt! Eine Glitschbahn so weit das Auge reicht! Und die Eisschollen ließen sich prima über das Eis ditschen.











Wie die Tochter meiner Freundin passend bemerkte, könnte man dieses Bild auch für eine Unterwasser-Aufnahme halten.


Haben die Lauenburger nicht schöne Briefkästen?



Mit diesen Bildern begrüße ich ganz herzlich Petra bei mir im Blog! Herzlich Willkommen und viel Spaß hier beim Lesen und Gucken!