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Dienstag, 11. Februar 2014

Einen letzten Versuch


...wollte ich dann doch noch machen. Irgendwie hat mich das Stäbchenweben immer noch beschäftigt. Ein Set sollte es dieses Mal werden, gewebt mit dünner Baumwolle, das konnte gern fest werden.

Aber seht selbst:






Proportional zum dünnen Garn waren die Stäbe viel zu dick! Das erste Mal von den Stäben abgezogen zeigte sich, daß das Gewebe richtiggehend labberig war! Nicht gut, sofort aufgemacht und ab jetzt zu den Akten gelegt. Das Thema "Stäbchenweben" ist nun durch. Aber einen Versuch war es absolut wert, so was macht doch immer Spaß!




Montag, 10. Februar 2014

Stäbchenweben die Zweite


Liebe Marianne, hier siehst Du nun das Endprodukt:





Den Schal hatte ich fertig gewebt, das ging auch relativ schnell. Aber es hat mir ÜBERHAUPT nicht gefallen! Durch die Kettfäden war er sehr unelastisch und das ist am Hals einfach nur unangenehm. Die Wolle ist herrlich weich, aber für die Kette hatte ich, damit sie stabil ist, einen Baumwollfaden genommen. Hätte ich auch eher drüber nachdenken können! Na ja, ich wollte halt das Stäbchenweben mal ausprobieren. Das habe ich jetzt getan. 

Fazit: ist ganz nett, für Teppiche, Tischläufer, Sets etc. bestimmt auch ganz schön, aber für Schals und Co (meiner Meinung nach) nicht geeignet. Der Kettfaden muß etwas aushalten und die Löcher in den Stäbchen sind so fein, daß eigentlich nur Baumwolle oder ähnlich feine und stabile Garne durchgezogen werden können. 

Ich finde es faszinierend, daß man mit Hilfe eines zweiten Stabes sogar in Runden weben könnte. Aber für Stulpen ergäbe sich das gleiche Problem. Für Kinder wäre es eine Alternative zum Tischwebgerät, sie sollten allerdings schon etwas älter (vielleicht ab 8 Jahre) sein. 

Freitag, 7. Februar 2014

Stäbchenweben


Meine Schwester brachte mir am Wochenende ein Gerät zum Stäbchenweben. Ihr macht es keinen Spaß und ich sollte es mal ausprobieren.





Als heute Nachmittag alle Päckchen gepackt waren und das Wetter draußen auch nicht zum in den Garten gehen einlud, habe ich mir das Gerät vorgenommen. Sehr einfach in der Handhabung und das Prinzip schnell zu verstehen. Die Leiste muß mittels Klemmen am Tisch festgemacht werden. Die Kettfäden werden durch Löcher in den Stäbchen eingezogen und los geht's!

Gewebt wird mit dem Knäuel immer durch die Stäbe - hin und her. Sind die Stäbe bis oben voller Wolle, nimmt man sie aus der Leiste, zieht die Kettfäden nach oben und steckt die Stäbe von hinten wieder in das Loch. Man bekommt schnell Übung, aber so richtig Spaß macht es mir auch nicht. Mal gucken, wie mir der fertige Schal gefällt. 



Dienstag, 28. Februar 2012

Erla 9

Tja, geguckt habe ich schon lange nach einem Webrahmen, denn es reizt mich schon sehr, Schals zu weben und nicht nur zu stricken. Vielleicht hat mich deshalb auch der Webstich meines aktuellen Strickprojekts so phasziniert. Webrahmen sind nicht günstig und ich habe seit meiner Grundschulzeit nicht mehr gewebt und deshalb auch kein Wissen über Webgeräte. Wichtig war mir, daß ich lange Webstücke anfertigen kann, weil ich eben Schals weben möchte, deshalb wollte ich keinen Schulwebrahmen.

Vor kurzem sah ich einen Webgerät, das in der DDR produziert wurde: Erla 9, ein Webrahmen "für Erwachsene", der zum Üben recht geeignet schien und auf dem auch längere Webstücke gewebt werden können. Die Gebote bei e.... gingen bei weitem nicht so hoch, wie die für Webgeräte z.B. der Firma Kircher.

Nun ist der Webrahmen bei mir:

 

...ich habe den Rahmen probeweise schon mal aufgebaut und brauche jetzt nur noch ein paar ruhige Stunden, um mich damit vertraut zu machen und die Kette zu schären. Bin sehr gespannt, ob ich das hinbekomme!

Hier die Bilder der Aufbauanleitung. Wie ich durch die vielen Kommentare erfahren habe, fehlt die bei etlichen Webrahmen. Vielleicht hilft es Euch weiter :)